Wenn Sie selbst von einer Krebserkrankung betroffen sind, sind Ihnen möglicherweise ebenfalls viele Menschen, darunter vielleicht auch Ärzte und Internetseiten begegnet, die behaupten, Sie müssten nur dieses oder jenes tun, um den Krebs zu besiegen. Möglicherweise kamen auch Freunde oder Bekannte auf Sie zu, die Sie mit gutgemeinten Ratschlägen zu dem einen oder anderen bewegen wollten, von dem Sie denken, gelesen oder über Ecken hörten, dass es der Schwester von der Freundin von der Kollegin einer Kollegin oder so ähnlich, geholfen hätte. Auf diese Art und Weise finden sicherlich viele, darunter auch nützliche Informationen zu Ihnen. Doch vielleicht geht es Ihnen damit genauso, wie es mir damit erging. Während ein Teil in Ihnen Hoffnung schöpft, dass es auch für Sie etwas wäre, gibt es gleichzeitig noch weitere innere Anteile. Ein Teil, der aufgrund anderer enttäuschter Hoffnungen, keine weiteren Bemühungen unternehmen will. Ein Weiterer, der durch die vielen Informationen verunsichert ist und zweifelt, ob nun dieses oder jenes vielleicht doch....? Ein Teil, der schon aggressiv wird, wenn nur jemand ansetzt mit den Worten “Ich hab da gehört..., Ich hab da gelesen...., Du musst....” Und schließlich meldet sich noch ein Teil, der sich unverstanden und nicht angenommen fühlt, der Teil, der sich denjenigen, die es gut mit einem meinen, gar nicht vermitteln lässt. Der Teil, der sich alleine fühlt, überfordert ist, Angst hat und möglicherweise in Erwägung zieht, dass der Tod gar keine so schlechte Alternative wäre, um dem Ganzen ein Ende zu setzen. Dieser ruft bereits den nächsten auf den Plan, der ermahnt “So darfst du gar nicht denken!!” Und wieder ein anderer, der genau spürt, wem und ob man sich, mit dem, was einem im Innersten wirklich bewegt, öffnen und anvertrauen darf. Und mit all dem inneren Gedanken- und Gefühlswirrwarr, den Erschöpfungszuständen und Beschwerden, die die Erkrankung, Operation, Chemo oder Bestrahlung mit sich bringt oder brachte, läuft man Gefahr, Wege einzuschlagen und Behandlungsmethoden zu wählen, die für einen selbst gar nicht stimmen. Ich hatte den Vorteil, dass ich zum Zeitpunkt meiner Erkrankung bereits auf jahrelange Erfahrung aus der Aufstellungsarbeit und anderen Methoden zurückblicken konnte. Ich wusste, auf welche Signale ich zu achten hatte, wie der Zugang zu dem, was im Unbewussten wirkt, herzustellen ist und wie ich dazu beitragen kann, um weitere Kräfte für den Heilungsprozess freizusetzen. Dennoch gab es einige Zusammenhänge, die mir erst durch die Auseinandersetzung mit dieser Erkrankung und dem Recherchieren in medizinischen Studien, Forschungsergebnissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Gehirnhforschung, klar wurden. Nicht zu vergessen, die gute Unterstützung meiner Hausärztin, die mir klar machte, dass ich noch Zeit und Ruhe brauche, als ich zu früh schon wieder loslegen wollte. Um wieder gesund zu werden, braucht es viele Bausteine: Bewegung (moderater Sport), regelmäßige, ausgewogene Ernährung, Ruhe und den Teil, auf den ich mich spezialisiert habe: Ruhe im Gehirn schaffen! Wenn die inneren Dialoge, die aus Gedanken und Gefühlen bestehen, zur Ruhe kommen, still werden, sich einig werden, entlastet dies den Sympathikus (siehe roter Balken). Erst wenn dieser nicht mehr unter Dauererregung steht, kann sein Partner im Nervensystem, der Parasympathikus aktiv werden. Der Parasympathikus steuert die Körperprozesse, die dem Wachstum, der Gesunderhaltung, Regeneration, Zellerneuerung, Verdauung und Entgiftung des Körpers dienen. Kommt Ihnen das bekannt vor?: Sie hatten eine stressige Phase im Job, freuten sich auf Ihren Urlaub, um endlich mal wieder relaxen und ausspannen zu können. Doch kurz nach Urlaubsantritt wurden sie krank. Zwar lästig, aber im Grunde ein gutes Zeichen! Endlich konnte der Parasympathikus seine Arbeit wieder richtig aufnehmen, die Immunabwehr wieder hochfahren und sich um all die “liegengebliebenen” und in der Stressphase eingetretenen Bakterien, Giftstoffe usw. kümmern. Krankheit ist sozusagen die Folge eines “Wartungsstaus”. Krebs ist die Folge eines langwährenden “Wartungsstaus”. D.h., dieser “Wartungsstau” ist bereits eine genetische Mitgift, oder man hat selbst unbewusst dazu beigetragen, indem man sich, meist schon in der Kindheit, einen Selbstschutzmechanismus und Verhaltensweisen aneignete, die einerseits vom seelischen Schmerz ablenken und andrerseits weitere emotionale Verletzungen verhindern sollen. Diese Selbstschutzmechanismen und Verhaltensweisen gilt es aufzudecken und in eine entspanntere Einstellung überzuleiten. Neben den Aufstellungen bei Co-Systema, die dieses ermöglichen, bekommen Sie zusätzlich effektive Selbstcoachingmethoden an die Hand, um sich in oder nach akuten Stresssituationen beruhigen und entspannen zu können. Mit der Zeit und entsprechendem Training werden Sie bemerken, dass Sie in Situationen, in denen Sie sich früher aufregten, entspannt und gelassen bleiben und diese souverän meistern können. Und das ist das bestmögliche Schutzschild um eine intakte Immunabwehr aufrecht zu erhalten. Noch etwas in eigener Sache: Mir ist aufgefallen, dass viele Krebserkrankte einige Monate vor Ausbruch der Tumorbildung einen Auslöser in Form einer schockierenden Lebenssituation hatten, der sie ohnmächtig und hilflos gegenüberstanden, in ohnmächtiger Wut ausgeliefert waren, oder alle Versuche die Situation zu klären, scheiterten. Oftmals stand diese auch mit Schlafstörungen in Verbindung. War es auch bei Ihnen so oder ähnlich? Schreiben Sie mir Ihre Geschichte an info@co-systema.de Ich sammle Fallbeispiele, um herauszufinden, ob es sich verifizieren lässt. Gerne dürfen Sie mir auch schreiben, wenn es bei Ihnen nicht so war. Bitte notieren Sie dazu auch, um welchen Krebs es sich bei Ihnen handelt(e) sowie dessen TNM-Klassifizierung und Grading (z.B. pT3a pN0 (0/35) Pn0 L0 V0 R0 G3). Vielleicht weckt meine Arbeit auch Ihr Interesse und ich darf Sie bald auch persönlich begrüßen. Bis dahin Alles Gute für Sie und viel Kraft! Ihre Marion Hausmann

Wie voll ist Ihr Stressfass?

Schließen Sie kurz die Augen und stellen Sie sich ein Fass mit einer Skalierung von 1-10 vor. Dabei bedeutet 1 so gut wie leer und 10 steht für randvoll. Stellen Sie sich im nächsten Schritt vor, dieses Fass würde Ihren Stress beinhalten. Wie voll ist Ihr Fass? Probieren Sie die gleiche Übung mit dem Erschöpfungs-Fass.
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Angst- und Stressheilung - nicht nur bei Krebserkrankungen Startseite Angst, Ärger, Stress Angst und gewissen Stress Preisliste Kontakt Über mich Impressum Willkommen Diese Anzeichen sind Hinweise, dass der Sympathikus (Alarmgeber des Nervensystems, der die Überlebensreflexe Kampf, Flucht, Erstarrung auslöst), aktiv ist. Sind diese Anzeichen über einen längeren Zeitraum vorhanden, oder gar Teil der Persönlichkeit, wird das Immunsystem geschwächt sowie Körperzellen und Organsysteme durch mangelnde Versorgung geschädigt:  •	Unsicherheit •	Hilflosigkeit •	sich eingeengt, beengt       oder bedrängt fühlen •	Starke Anspannung und 	innere Unruhe •	Nervosität, Gereiztheit •	Starke Erschöpfung •	Konzentrationsstörungen •	Panikgefühle •	Grübeln, Sorgen, 	dramatisierende       Gedanken  •	Resignation •	Benommenheit, sich wie 	betäubt fühlen •	kämpferische, wütende, 	aggressive oder 	streitsüchtige Gedanken •	Gefühl sich ständig       wehren zu müssen, weil      “Alle gleichzeitig etwas       von einem wollen” •	sich überfordert oder “zu      Tode gelangweilt fühlen” Alarm im Körper

Ein paar persönliche Worte

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